         1.           Einleitung
         1.1.         Was ist AudioStar?
         1.2.         Leistungsbeschreibung
         1.3.         ber die Dokumentation
         1.4.         Hardwarevoraussetzungen
         1.5.         Die Dateien auf der Diskette
         1.6.         Installation
         1.7.         Die Datei "Read.Me"
         1.8.         Vor dem ersten Programmstart
         1.9.         Programmstart
         1.10.        Hinweise zur Benutzung mit SoundBlaster
         1.11.        Hinweise zur Benutzung mit VoiceMaker II
         1.12.        Hinweise zur Erstbenutzung
         1.13.        Hinweise zur Datensicherung

         2.           Die Bedienung
         2.1.         Allgemeines
         2.2.         Steuerung ber die Maus
         2.3.         Steuerung ber die Tastatur

         3.           Die Benutzeroberflche
         3.1.         Pull-Down Mens
         3.2.         Button-Box
         3.3.         Hotkeys
         3.4.         Die Dateiauswahlbox
         3.5.         Dialogboxen und Meldungen:
         3.6.         Eingabeboxen
         3.7.         Kopfzeile
         3.8.         Die Profildatei

         4.           Die Funktionen
         4.1.         Die obere Menleiste
         4.2.         Das Men: Datei
         4.2.1.       Datei laden
         4.2.2.       Erneut Laden
         4.2.3.       Hinzuladen
         4.2.4.       Lade Iff
         4.2.5.       Speichern
         4.2.6.       Speichern als...
         4.2.7.       Restauriere BAK
         4.2.8.       Neu (Aufnahme)
         4.2.9.       Info
         4.2.10.      Ende
         4.3.         Das Men: Block
         4.3.1.       Blcke markieren
         4.3.2.       Wiedergeben
         4.3.3.       Kopieren in ZSP
         4.3.4.       Schneiden in ZSP
         4.3.5.       Kleben von ZSP
         4.3.6.       Mixen von ZSP
         4.3.7.       Lschen
         4.3.8.       Zoomen
         4.3.9.       Block Speichern
         4.3.10.      Block Laden
         4.3.11.      Display als Block (markieren)
         4.3.12.      Glaetten
         4.3.13.      Echo
         4.3.14.      Umdrehen
         4.3.15.      Lautstrke
         4.3.16.      Einblenden
         4.3.17.      Ausblenden
         4.4.         Das Men: Wiedergabe
         4.4.1.       Alles
         4.4.2.       Display
         4.4.3.       Block
         4.4.4.       Zwischenspeicher
         4.4.5.       Eingang
         4.5.         Das Men: Anzeige
         4.5.1.       Gesamt Display
         4.5.2.       Block Display
         4.5.3.       Logarithmisch
         4.5.4.       Linear
         4.5.5.       Filter
         4.5.6.       Raster an
         4.5.7.       Raster aus
         4.5.8.       Display erneuern
         4.6.         Das Men: Einstellungen
         4.6.1.       ADS Modus
         4.6.2.       SPR Modus
         4.6.3.       VOC Modus
         4.6.4.       Automatische Sample Rate
         4.6.5.       Manuelle Sample Rate
         4.6.6.       VM an Port #1, #2
         4.6.7.       Lautsprecher Intern/Extern
         4.6.8.       SoundBlaster Support
         4.6.9.       Wipe Effekte

         5.           ANHANG
         5.1.         Der VoiceMaker II
         5.2.         Warenzeichen
         5.3.         Erstellen einer Sicherheitskopie
         5.4.         Garantie- und Haftungsausschlu
         5.5.         Eintrge in der Datei "config.sys" & "autoexec.bat"
         5.6.         Wenn etwas nicht luft
         5.7.         Probleme & Lsungen
         5.8.         In eigener Sache

 1.      Einleitung
         In diesem Teil der  Einleitung  mchten  wir  Ihnen  das  Programm
         AudioStar vorstellen.

 1.1.    Was ist AudioStar?
         AudioStar ist ein Softwareprodukt,  welches  die  Bearbeitung  von
         Sound-Samples   einfach   und   bersichtlich   macht.   AudioStar
         verwendet derzeit Sample-Dateien fr den  SoundBlaster  (VOC)  als
         auch fr den VoiceMaker II (ADS). In  Zukunft  sollen  auch  AdLib
         Sound Samples und Dateien  des  VoiceMakers  I  (SND)  verarbeitet
         werden knnen.
         Wenn Sie VoiceMaker II nicht  besitzen  und  nhere  Informationen
         dazu wnschen, lesen Sie doch einfach  den  Abschnitt  "VoiceMaker
         II" innerhalb des Anhangs.
         AudioStar  ist  mit  einer  grafischen   Oberflche   ausgestattet
         worden, so da Sie eine mglichst  hohe  bersichtlichkeit  haben.
         Sie knnen mit AudioStar Digi-Samples laden  und  bearbeiten.  Die
         Samples werden grafisch in einem Fenster  als  Kurve  dargestellt.
         Somit knnen Sie laute und  leise  Passagen  und  unntige  Pausen
         erkennen und daraufhin bearbeiten. So ist es z.B. mglich,  Blcke
         zu markieren, kopieren, verschieben, lschen, Blcke  aus  anderen
         Samples  zu  verwenden,  Blcke  "umzudrehen",  Blcke  zu  mixen,
         Passagen  ein-  und   auszublenden.   Sie   knnen   z.B.   selbst
         S-S-S-Scratchen oder  interessante  etkeffE  (Effekte)  erstellen.
         Einige Beispiele haben wir  bereits  auf  der  AudioStar  Diskette
         abgelegt, damit Sie sich sofort ein Bild machen knnen, was  alles
         mglich ist.
         Das  gesamte  Programm  ist  von  einem  ansprechenden   einfachen
         Pull-Down Menu  umgeben,  welches  Ihnen  das  intuitive  schnelle
         Arbeiten ermglicht.

 1.2.    Leistungsbeschreibung
         o Bearbeitungsprogramm fr Sound-Samples
         o Untersttzung des SoundBlasters und des VoiceMaker II
         o Grafische Oberflche mit modernen Pull-Down Mens und
           Button-Boxen
         o Untersttzung von VGA,Super VGA,MCGA,EGA,CGA und Hercules
           Karten
         o Hotkeys fr die am hufigsten bentigten Funktionen
         o Steuerung ber Maus und Tastatur
         o Aufnahme und Wiedergabe der Samples mit verschiedenen
           (anpabaren) Sample Raten
         o Umfangreiche Blockbearbeitungsmglichkeiten
         o Verschiedene Wiedergabemglichkeiten
         o Mixen von Samples
         o Blcke laden und speichern
         o Echo erzeugen
         o Blcke umdrehen
         o Lautstrkevernderung
         o Ein- und Ausblenden
         o Verwendung des internen Speakers oder des VoiceMaker II
           Lausprechers
         o Umwandeln von ADS nach VOC und umgekehrt, somit besteht die
           Mglichkeit zur Wiedergabe von VOC-Dateien ber den internen
           PC-Speaker
         o Einlademglichkeit von AudioMaster II Dateien (Amiga IFF)

 1.3.    ber die Dokumentation
         In dieser Dokumentation verwenden wir  verschiedene  Schriftarten,
         um  Ihnen  das   Lesen   und   Verstehen   dieser   Anleitung   zu
         vereinfachen:

         Fettschrift wird fr wichtige hervorzuhebene Textteile verwendet.

         Kursivschrift wird fr Tasten Ihrer Tastatur verwendet,  wie  z.B.
         "Mit ENTER knnen Sie die Eingabe besttigen".

         Kapitlchen werden fr programminterne Wrter verwendet, wie  z.B.
         Menpunke: Datei Auswhlen.

         In dieser reinen ASCII Dokumentation fr diese Sharewareversion
         sind diese verschiedenen Schriftarten leider nicht darstellbar!

 1.4.    Hardwarevoraussetzungen
         Um AudioStar starten zu knnen  bentigen  Sie  ein  IBM  Personal
         System/2 oder einen IBM PC  kompatiblen  Computer  mit  mindestens
         512KByte RAM. Als Betriebssystem mssen Sie MS/PC-DOS  ab  Version
         3.00 verwenden.

         Auerdem bentigen Sie noch folgendes:

         - ein, oder mehrere Diskettenlaufwerke
         - eine der folgenden Grafikkarten:
         IBM Color Graphics Adapter (CGA) oder kompatible,
         IBM Enhanced Graphics Adapter (EGA) oder kompatible,
         IBM Video Graphics Array (VGA) oder kompatible,
         IBM Multi Color Graphics Array (MCGA) oder kompatible,
         Hercules Graphics Adapter (Hercules) oder kompatible,
         Extended Video Graphics Array (Super VGA) oder kompatible.

         Zu empfehlen wre:

         - eine Microsoft kompatible Maus mit Maustreiber. Informieren  Sie
         sich hierzu in der Anleitung zu Ihrer  Maus,  wie  Sie  diese  auf
         Ihrem Computer installieren. Es gengt eine  Maus  mit  2  Tasten.
         Natrlich knnen Sie auch mit einer 3-Tasten-Maus  arbeiten,  hier
         hat die mittlere Taste dann lediglich keine Funktion.
         -   Ein   Arbeitsspeicher   von   640K.   Dank   des    virtuellen
         Speichermanagers ist es aber auch mglich  AudioStar  mit  weniger
         RAM betreiben zu knnen.
         -   eine   Festplatte,   da    bei    Benutzung    eines    reinen
         Diskettenlaufwerksystems  einerseits  die   Arbeitsgeschwindigkeit
         sehr  stark  verringert  werden  wrde,  andererseits   der   Fall
         auftreten knnte, das auf der  Diskette  nicht  mehr  genug  freie
         Kapazitt ist um die aufgenommenen Dateien speichern zu knnen.
         - Eine SoundBlaster Karte  oder  das  Produkt  VoiceMaker  II  von
         Herrn Dipl. Ing. Rpke. Ohne eines dieser beiden  Produkte  knnen
         Sie keine Samples aufnehmen. AudioStar luft zwar  auch  ohne  ein
         solches Produkt, jedoch empfehlen wir Ihnen  dringend,  mindestens
         eines der beiden Produkte  zu  erwerben,  wenn  Sie  sinnvoll  mit
         AudioStar arbeiten mchten.

 1.5.    Die Dateien auf der Diskette
         AS.EXE      : Das Hauptprogramm
         AS.PRO      : Die Profildatei
         INSTALL.BAT : Das Installationsprogramm
         READ.ME     : Informationen in letzter Minute
         README.BAT  : Zeigt die Datei Read.Me an
         *.VOC       : Die Beispieldateien fr den SoundBlaster-Modus
         *.ADS       : Die Beispieldateien fr den  VoiceMaker II

 1.6.    Installation
         Bevor Sie AudioStar auf Ihre Festplatte installieren, sollten  Sie
         sich  eine  Sicherheitskopie  der   Original-Diskette   erstellen.
         Verwenden Sie hierzu den  DOS-Befehl  DISKCOPY.  Sollten  Sie  mit
         den DOS Befehlen nicht vertraut sein, lesen Sie bitte das  Kapitel
         "Erstellen einer Sicherheitskopie" (im Anhang). Bewahren  Sie  die
         Originaldiskette nun an einem sicheren Ort auf  und  beginnen  Sie
         die Installation mit der Sicherheitskopie.

         AudioStar   wird   mit   dem    Installationsprogramm    "INSTALL"
         ausgeliefert. Sie sollten dieses Programm benutzen,  um  AudioStar
         auf  Ihrer  Festplatte  zu  installieren.  Legen  Sie  hierzu  die
         Diskette  in   Ihr   Diskettenlaufwerk   und   starten   Sie   das
         Installationsprogramm einfach mit:

         INSTALL d: ENTER

         wobei "d" dem Laufwerksbuchstaben Ihrer Festplatte entspricht.  In
         der Regel wird dies das Laufwerk "C:" sein. AudioStar wird nun  in
         das Verzeichnis "\AS" installiert.
         Ein  Beispiel:   Sie   mchten   AudioStar   auf   Festplatte   C:
         installieren.  Hierzu  geben  Sie  nun  INSTALL  C:   ENTER   ein.
         AudioStar wird nun in das Verzeichnis "C:\AS" installiert.

 1.7.    Die Datei "Read.Me"
         Die Datei "Read.Me"  enthlt  Informationen,  die  nicht  mehr  in
         dieses Handbuch aufgenommen werden konnten.  "Read.Me"  lesen  Sie
         wie folgt:  Tippen  Sie  auf  der  DOS-Ebene  einfach  README  und
         drcken Sie dann ENTER.

 1.8.    Vor dem ersten Programmstart
         Bevor Sie mit  AudioStar  arbeiten,  sollten  Sie  zunchst  diese
         Anleitung  lesen.   Sie   enthlt   wichtige   Informationen   zur
         Handhabung des Programmes. Bei Anfragen und/oder Problemen  stehen
         wir Ihnen (als registrierter Anwender) gern zur Verfgung.  Wenden
         Sie sich einfach an folgende Adresse:

                       Ŀ
                              SCHENK & HORN        
                        Schwartauer Landstrae 22  
                              D-2400 Lbeck        
                                                   
                           Tel. (0451) 40 66 15    
                           Fax. (0451) 40 74 69    
                       

 1.9.    Programmstart
         Sie knnen AudioStar durch folgende Eingabe starten:

         AS Enter.

         Es wird auf den Grafikmodus umgeschaltet, die  Menzeile  und  das
         Sample-Anzeige-Fenster erscheinen auf  dem  Bildschirm.  Weiterhin
         erscheint ein Fenster im den sich auch der Copyright  Vermerk  des
         Programmes  befindet.  Von  hier  aus  gelangen  sie  durch  einen
         Tastendruck in das Hauptmen von dem aus Sie smtliche  Untermens
         erreichen knnen.

         Beim  Programmstart  ldt  AudioStar  automatisch   die   in   der
         Profildatei gespeicherten Einstellungen.

         Daneben gibt es die Mglichkeit  gleich  beim  Programmstart  eine
         Datei einzuladen. Sie erreichen dies durch Eingabe von  "AUDIOSTAR
         Dateiname". Wenn  Sie  weitere  Parameter  angeben,  ist  dies  in
         beliebiger  Reihenfolge  mglich.  Sollte  die  durch  "Dateiname"
         bezeichnete Datei nicht  existieren,  so  wird  auch  keine  Datei
         geladen.

         Beim Start erkennt AudioStar automatisch  welche  Grafikkarte  Sie
         verwenden und stellt den mgl. besten Grafikmodus ein  (auer  bei
         Super VGA). Wenn Sie jedoch einen anderen Grafikmodus  bevorzugen,
         als den, den  AudioStar  vorgibt,  knnen  Sie  diesen  mit  einem
         Parameter beim Programmstart angeben. Zustzlich ist  es  mglich,
         alle Texte1 auch in Englisch statt in Deutsch anzeigen zu  lassen.
         Folgende  Parameter   knnen   Sie   in   beliebiger   Reihenfolge
         verwenden:

         /VGA
         schaltet VGA Modus (640x480 - 16 Farben) ein.

         /EGA
         schaltet EGA Modus (640x350 - 16 Farben) ein.

         /CGA
         schaltet CGA Modus (640x200 - 2 Farben) ein.

         /HERC
         schaltet Hercules (720x348 - 2 Farben) ein.

         /SVGA
         schaltet Super VGA (800x600 - 16 Farben) ein.

         /SVGAxx
         schaltet  Super  VGA  mit   angegebener   Modusnummer   ein.   Die
         Modusnummer   mssen   Sie   in   dezimal   angeben,   wenn    die
         automatische  Moduserkennung  mit  /SVGA  nicht  klappen   sollte.
         Aufruf z.B. /SVGA82 fr  Modus  82  (dezimal).  Achten  Sie  bitte
         darauf, da die angegebene Modusnummer wirklich dem  800x600  Modi
         Ihrer Karte  entspricht,  damit  AudioStar  diesen  Modus  richtig
         ansprechen kann.

         /OTI
         schaltet Super VGA fr die "OTI-VGA" Karte ein.

         /ENG
         schaltet Englische Texte ein.

         /DEU
         schaltet Deutsche Texte ein.

 1.10.   Hinweise zur Benutzung mit SoundBlaster
         Wenn  Sie  AudioStar  zusammen  mit  dem  SoundBlaster  verwenden,
         mssen die Datei "CT-VOICE.DRV"  fr  AudioStar  erreichbar  sein.
         Hierzu sollten Sie Ihren Treiber in das Verzeichnis  kopieren,  in
         dem AudioStar installiert ist. Die Datei "CT-VOICE.DRV"  wird  mit
         dem SoundBlaster mitgeliefert und  ggf.  speziell  an  Ihr  System
         angepat.

         AudioStar untersttzt den SoundBlaster in dem VOC Modus.  Schalten
         Sie diesen bitte in dem Men  Einstellungen/VOC  Modus  ein,  wenn
         dieser noch nicht gesetzt ist. Neben  dem  VOC  Modus  untersttzt
         AudioStar auch noch den VoiceMaker II.

 1.11.   Hinweise zur Benutzung mit VoiceMaker II
         AudioStar  untersttzt  den  VoiceMaker  II  in  dem  ADS   Modus.
         Schalten Sie diesen bitte  in  dem  Men  Einstellungen/ADS  Modus
         ein, wenn dieser noch nicht  gesetzt  ist.  Neben  dem  ADS  Modus
         untersttzt AudioStar auch noch den SoundBlaster.

 1.12.   Hinweise zur Erstbenutzung
         Um Ihnen den Einstieg in AudioStar zu erleichtern,  befinden  sich
         auf der Programmdiskette einige  Beispielsamples,  mit  denen  Sie
         sofort  experimentieren  knnen.  Sollten  Sie  die  Daten   dabei
         lschen, so knnen Sie die Beispieldateien  jederzeit  wieder  von
         Ihrer Sicherheitskopie auf Ihre Festplatte kopieren.

 1.13.   Hinweise zur Datensicherung
         Um Datenverluste zu vermeiden, ist es ratsam,  von  Zeit  zu  Zeit
         Datensicherung zu betreiben.  Kopieren  Sie  hierzu  einfach  Ihre
         Datendateien auf eine Diskette. Informationen  ber  das  Kopieren
         von Dateien finden Sie in Ihrem Handbuch zu Ihrem Betriebssystem.

 2.      Die Bedienung
         In diesem Teil erfahren Sie, wie man  AudioStar  richtig  bedient.
         Wenn Sie  schon  Erfahrungen  mit  Pull-Down  Men's  unter  einer
         grafischen Oberflche  haben,  z.B.  Sie  arbeiten  mit  Microsoft
         Windows, brauchen Sie diesen Teil der  Anleitung  nicht  unbedingt
         zu lesen.

 2.1.    Allgemeines
         AudioStar lt sich  sowohl  ber  die  Maus  als  auch  ber  die
         Tastatur steuern, wobei das eine  das  andere  nicht  ausschliet.
         Wir empfehlen Ihnen, eine Maus zu verwenden, wenn  Sie  ber  eine
         solche  verfgen,  da  die  Bedienung  mit  Maus   einfacher   und
         schneller ist. Auch wenn Sie Verwender einer  Maus  sind,  sollten
         Sie den Teil ber die  Tastatursteuerung  lesen,  da  auch  dieser
         interessante Informationen  enthlt,  die  einem  manchmal  helfen
         knnen.

 2.2.    Steuerung ber die Maus
         AudioStar luft unter einer grafischen  Oberflche  und  wird  mit
         einem "Pfeil" bedient, wie man ihn  auch  aus  anderen  Programmen
         kennt (z.B. Microsoft Windows). Sie  bewegen  den  kleinen  weien
         Pfeil auf dem Bildschirm analog zu den  Bewegungen,  die  Sie  mit
         Ihrer Maus machen. Mit  der  linken  Maustaste  knnen  Sie  einen
         Menpunkt oder Button  (Knopf)  anwhlen  (man  spricht  hier  von
         "anklicken"). Sie knnen sich  die  linke  Maustaste  in  etwa  so
         vorstellen, als handelt es sich um eine Enter Taste.
         Die  rechte  Maustaste  (sollten  Sie  eine  Maus  mit   3   Taste
         verwenden, sei hier nur einmal  gesagt,  da  die  mittlere  Taste
         nicht verwendet wird) hat keine wichtige Funktion. Dennoch  wollen
         wir  Ihnen  hier  die  Funktion  der   rechten   Maustaste   nicht
         vorenthalten. Wenn  Sie  sich  mit  dem  Pfeil  in  einem  Fenster
         (Dialogbox  oder  Eingabebox)  befinden  und  die   rechte   Taste
         drcken, knnen Sie solange Sie die Taste gedrckt  halten  dieses
         Fenster verschieben. Das  Fenster  wird  als  Rahmen  dargestellt,
         whrend Sie es bewegen. Wenn Sie die Taste wieder loslassen,  wird
         das Fenster umplaziert.

 2.3.    Steuerung ber die Tastatur
         Die Steuerung ber  Tastatur  ist  im  eigentlichen  Sinne  nichts
         weiter als eine Emulation der Maus ber die Cursortasten  und  die
         Enter Taste. Sie knnen den Mauspfeil mit Hilfe  der  Cursortasten
         ber den gesamten Bildschirm bewegen  und  Menpunkte  und  Knpfe
         (Buttons) mit  Enter  anwhlen.

         Manchmal ist es notwendig, die maus mit einer gedrckten Taste  zu
         bewegen. Dies  ist  z.B.  der  Fall,  wenn  Sie  Blcke  markieren
         wollen. Hierzu knnen  Sie  als  mausloser  Anwender  einfach  die
         Taste Enter gedrckt halten, whrend Sie  den  Mauspfeil  mit  den
         Cursortasten positionieren.

         Wenn Sie ber einen Ziffernblock auf Ihrer Tastatur  verfgen,  so
         knnen Sie  auch  mit  der  Taste  7  die  linke  Maustaste,  also
         "Enter", emulieren und mit der Taste 9 die rechte  Maustaste.  Mit
         der Taste 1 tun  Sie  so,  als  wrden  Sie  die  linke  Maustaste
         gedrckt halten. Nun knnen Sie mit den  Cursortasten  wieder  die
         Blockgre bestimmen und anschlieend durch bettigen der Taste  7
         die linke Maustaste wieder lsen. Das selbe Prinzip gilt  brigens
         auch fr die Tasten 9 und 3, die dann jedoch die rechte  Maustaste
         emulieren.

         Zustzlich zu dieser  "Maus-Emulation"  haben  Sie  noch  folgende
         weitere Mglichkeiten, die Bedienung schneller zu gestalten:
         Um schnell von einem Untermen zum anderen bzw. in  ein  Untermen
         zu gelangen knnen Sie  ALT  in  Verbindung  mit  dem  gewnschten
         Untermen-Anfangsbuchstaben drcken. So gelangen Sie z.B. mit  der
         Tastenkombination ALT-D aus jedem Winkel des Pulldownmens in  das
         Untermen Datei. Der Mauspfeil bewegt  sich  dann  automatisch  zu
         dem gewnschten Men.

         Um eine hhere Geschwindigkeit bei der Bearbeitung Ihrer Daten  zu
         erreichen gibt es bei AudioStar sogenannte Hotkeys.  Das  bedeutet
         das Sie nicht jedesmal ein Men und  Menpunkte  anwhlen  mssen,
         sondern  Sie  bettigen  einfach  eine  Taste  und  erreichen  den
         gleichen Effekt. Diese Hotkeys  knnen  immer  aufgerufen  werden.
         Die  Hotkeys  stehen  hinter   jedem   einzelnen   Menpunkt   des
         Pulldownmens.

         Als Hotkeys dienen vor allem die  Funktionstasten  (F1  bis  F10),
         aber auch einige andere Tasten bzw. Tastenkombinationen.  So  kann
         man mit ALT-X (ALT  und  X  gleichzeitig  gedrckt)  das  Programm
         verlassen.

         Es wird in dieser Dokumentation nicht  gesondert  in  jedem  Punkt
         auf die Mglichkeit der  Tastaturbenutzung  hingewiesen,  es  kann
         aber davon ausgegangen werden, da alle  Funktionen  die  mit  der
         Maus funktionieren  auch  mit  den  Cursortasten,  Enter  und  ESC
         ausgefhrt werden knnen.


 3.      Die Benutzeroberflche

 3.1     Pull-Down Mens
         AudioStar  verwendet  Pulldownmens,  wie  Sie  sie  bereits   von
         anderen bekannten, modernen Programmen her  kennen.  Somit  sollte
         Ihnen der Umgang  mit  dieser  Bedienerfhrung  bekannt  sein  und
         nicht allzuschwer fallen. Sie knnen jeden Menpunkt  mittels  des
         Mauspfeils erreichen. Hierzu knnen Sie sowohl die Maus  als  auch
         die Cursortasten verwenden.
         Menpunkte die in grau (bei Farbmodi mit  16  Farben)  dargestellt
         werden, sind nicht anwhlbar.  Beispielsweise  knnen  Sie  keinen
         Block kopieren,  wenn  kein  Block  markiert  ist.  Dann  ist  der
         Menpunkt "Block kopieren" gesperrt. Bei  2-Farb  Grafikmodi  wird
         die Sperrung durch etwas verzerrte Schrift  dargestellt,  da  hier
         zu wenig bzw. keine Farben zur Verfgung stehen.
         Um schnell von einem Untermen zum anderen oder  in  ein  Men  zu
         gelangen,  knnen  Sie  ALT  in  Verbindung  mit  dem  gewnschten
         Untermen-Anfangsbuchstaben drcken. So gelangen Sie z.B. mit  der
         Tastenkombination ALT-D aus jedem Winkel des Pulldownmens in  das
         Untermen Datei. Der Mauspfeil bewegt  sich  dann  automatisch  zu
         dem gewnschten Men.
         Sollte Ihnen einmal ein heruntergezogenes Pulldownmen  die  Sicht
         auf die  Sample-Kurve  versperren,  so  bewegen  Sie  einfach  den
         Mauspfeil vom dem Menu weg und klicken einmal  den  "leeren  Raum"
         an: das heruntergezogene Pull-Down Men verschwindet wieder.


 3.2.    Button-Box
         Die Button-Box ist im unteren Teil des Bildschirms zu  finden.  In
         dieser Box sind  alle  wichtigen  Funktionen  des  Programmes  auf
         Knpfe also sog. Buttons gelegt. Diese Funktionen sind  zwar  auch
         im Pull-Down Men zu finden, doch haben wir  sie  zustzlich  noch
         auf  die  Buttons   gelegt,   damit   diese   Funktionen   schnell
         auszufhren sind. Die Anordnung der Funktionen enspricht  in  etwa
         der  Erscheinungsweise  im  Pull-Down   Men.   Sie   whlen   die
         Funktionen an indem Sie  den  Mauscursor  auf  den  entsprechenden
         Button bewegen und  diesen  mit  der  linken  Maustaste  oder  mit
         Enter anklicken.

 3.3.    Hotkeys
         Fr einige, besonders  hufig  verwendete  Menpunkte,  existieren
         sogenannte Hotkeys. Im folgenden eine Liste aller Hotkeys:

         F2     : Speichern des aktuell geladenen Samples
         F3     : Laden einer Datei
         F7     : Wiedergabe des im Zwischenspeicher befindlichen Samples
         F8     : Wiedergabe des Blockinhaltes
         F9     : Wiedergabe des auf dem Bildschirm angezeigten Teils
         F10    : Wiedergabe des gesamten Samples
         ALT-F2 : Block speichern
         ALT-F3 : Block laden
         ALT-X  : Programm verlassen
         INS    : Einfgen aus Zwischenspeicher
         DEL    : Block lschen
         TAB    : gibt Infofenster aus

 3.4.    Die Dateiauswahlbox
         Nach Anwahl eines Menpunktes, der  eine  Dateiauswahl  zur  Folge
         hat (z.B. Laden), erscheint die Dateiauswahlbox. Hier  whlen  Sie
         die Datei aus, die sie bearbeiten mchten.  Wenn  Sie  eine  Datei
         laden mchten, knnen Sie die gewnschte Datei mit  dem  Mauspfeil
         auswhlen  und  anklicken  (linke  Maustaste  oder   Enter).   Die
         gewhlte Datei wird optisch hervorgehoben und zustzlich in  einem
         kleinen  Feld  am  oberen  Rand   der   Dateiauswahlbox   nochmals
         angezeigt. Klicken Sie nun den OK  Button  an,  um  die  Datei  zu
         laden.

         Sollte die von Ihnen gewnschte  Datei  nicht  in  der  Auswahlbox
         erscheinen, kann es sein, da so viele Dateien in dem  Verzeichnis
         vorhanden sind, da diese nicht alle gleichzeitig in  dem  Fenster
         dargestellt  werden  knnen.  Dann  knnen  Sie  mit  den   beiden
         Pfeil-Buttons blttern.

         Wenn Sie eine Datei aus einem anderen Verzeichnis  laden  mchten,
         knnen  Sie  innerhalb  der  Dateiliste  auch   Unterverzeichnisse
         auswhlen und mit OK dahin  verzweigen.  Sollten  Sie  wieder  ein
         Verzeichnis zurck verzweigen wollen, so  knnen  Sie  den  Button
         zwischen den  beiden  Pfeilbuttons  benutzen.  Um  direkt  in  ein
         bestimmtes Verzeichnis zu  verzweigen,  klicken  Sie  einfach  die
         obere Zeile in dem Fenster an und geben das Verzeichnis  ber  die
         Tastatur ein. Schlieen Sie die Eingabe mit Enter ab.

         Mit dem Cancel  Button knnen Sie die Dateiauswahlbox abbrechen.

 3.5.    Dialogboxen und Meldungen:
         Um  einen  mglichst  reibungslosen  Ablauf  des   Programmes   zu
         gewhrleisten,   erscheinen   an   einigen   Stellen    sogenannte
         Dialogboxen. Um ihren Zweck zu erklren, folgendes Beispiel:

         Sie whlen den Punkt Hinzuladen an, und laden einen Sample  hinzu,
         der nicht mehr ganz in den Arbeitsspeicher pat. Dies  wird  Ihnen
         dann durch folgende Dialogbox mitgeteilt:

           Ŀ
            Datei nicht komplett hinzugeladen (Speicher Voll) 
                                                              
                                    OK                        
           

         Um fortzufahren klicken Sie einfach OK an. Der Pfeil  wird  direkt
         auf das OK gestellt, so  da  Sie  den  Pfeil  nicht  extra  dahin
         bewegen mssen. Sie knnen also auch einfach Enter  drcken,  wenn
         Sie ber keine Maus verfgen.

 3.6.    Eingabeboxen
         Eingabeboxen dienen (wie es der Name  schon  sagt)  fr  Eingaben,
         die der  Programmbenutzer  ttigen  will  oder  mu.  So  gibt  es
         beispielsweise eine Eingabebox, wenn Sie den  Menpunkt  Speichern
         als... anklicken. Sie erhalten folgende Box:

          Ŀ
           Speichern als...                                
                                                           
           D:\AS\DEMO.SPR                                  
                                                           
           CANCEL                                       OK 
          

         Vorgegeben  wird   hier   in   diesem   Beispiel   der   Dateiname
         D:\AS\DEMO.SPR.  Dahinter  steht  der  Cursor.  Sie  knnen  jetzt
         einfach  mit   Enter   besttigen   (der   Dateiname   wird   dann
         beibehalten) oder Sie verndern den Dateinamen. Hierzu knnen  Sie
         BackSpace und die Cursortasten verwenden.  Wenn  Sie  die  Eingabe
         beenden mchten, drcken Sie einfach Enter oder klicken OK an.
         Wenn Sie die Eingabebox "ausversehen" angewhlt haben, knnen  Sie
         diese mit CANCEL verlassen, ohne das etwas weiteres geschieht.

 3.7.    Kopfzeile
         Die Kopfzeile des Sample-Fensters zeigt stets  Informationen  ber
         die derzeit geladene Datei an. Links wird der komplette  Dateiname
         mit Extension und Pfad angezeigt. Ist der komplette Name zu  lang,
         so wird nur das Ende des Dateinames angezeigt und dies durch  drei
         fhrende  Punkte  angezeigt.  Als  nchste  Information  wird  die
         eingestellte Samplerate in Hz (=Hertz) ausgegeben.  Es  folgt  die
         Angabe der angezeigten Bytes zu der  Angabe  der  Gesamtlnge  des
         Samples. Wenn z.B. die Zahlen "15000/120000 Bytes"  am  Bildschrim
         stehen bedeutet dies, da momentan  nur  15000  Bytes  (15kB)  von
         insgesamt  120000  Bytes  (120kB)  im   Sample-Fenster   angezeigt
         werden.  Als  letzte  Angabe  knnen  Sie  im  rechten  Teil   der
         Kopfzeile  den  noch  verfgbaren  Arbeitsspeicher  in   KiloBytes
         sehen. Der noch freie Arbeitsspeicher ist magebend fr die  Gre
         des Zwischenspeichers. Wenn  Sie  insgesamt  z.B.  200  kB  freien
         Arbeitsspeicher haben und eine Datei mit  einer  Gre  von  150kB
         Bearbeiten wollen bleiben Ihnen fr den Zwischenspeicher  nur  die
         restlichen 50kB zur Verfgung. Sie sollten also vor dem Start  von
         AudioStar   versuchen   Ihr    System    mit    mglichst    wenig
         speicherfressenden  Programmen  zu  belasten  um  mglichst   viel
         Platz fr Ihre Samples zur Verfgung zu haben.

 3.8.    Die Profildatei
         In  der  Profildatei  werden  alle  Einstellungen  von   AudioStar
         festegehalten.  Hierfr  wird  die   Datei   "AS.PRO"   verwendet.
         Jedesmal  beim  Beenden  des  Programmes  werden   die   aktuellen
         Einstellungen in dieser Datei gespeichert, sie stehen  Ihnen  also
         bei der nchsten Nutzung dieses Programmes  wieder  zur  Verfgung
         (z.B. Rasterarten, Sample Rate usw.).


 4.      Die Funktionen
         In diesem Teil der Anleitung finden Sie eine Auflistung  aller  in
         AudioStar vorhandenen Funktionen und deren Erluterung.

 4.1.    Die obere Menleiste
         Die obere Menleiste prsentiert sich dem Benutzer folgendermaen

            Datei
            Block
            Wiedergabe
            Anzeige
            Einstellungen

         Diese fnf Bezeichnungen reprsentieren die Mens. Jedes Men  ist
         eine sinnvolle Zusammenfassung  von  Funktionen  (Menpunkten)  zu
         einer  Gruppe.  So   werden   z.B.   alle   Menpunkte   die   die
         Dateibearbeitung betreffen im Men Datei zusammengefat.

         Die einzelnen Menpunkte werden nachfolgend detailliert erklrt.

 4.2.    Das Men: Datei
         Dieses Men enthlt alle Funktionen fr die Dateibehandlung  sowie
         ein Infofenster, die Sample-Aufnahme Funktion und die  Mglichkeit
         das Programm zu verlassen.

 4.2.1.  Datei laden
         Hier whlen Sie  eine  Sample-Datei  aus,  mit  der  Sie  arbeiten
         mchten.  Alle  vorhandenen  Sample-Dateien  fr  den  angewhlten
         Modus (VOC oder ADS) werden in der Dateiauswahlbox angezeigt.

         Whlen Sie nun eine  Datei  aus  der  Dateiauswahlbox  aus.  Diese
         Datei wird dann  in  den  Arbeitsspeicher  geladen.  Beachten  Sie
         hierzu bitte auch die Hinweise zur Bedienung der Dateiauswahlbox.

         Der Hotkey fr diese Funktion ist F3.

 4.2.2.  Erneut Laden
         Diese Funktion ldt die zuletzt geladene Sample-Datei erneut  ein,
         ohne da eine Abfrage erscheint. Dies ist sehr ntzlich, wenn  Sie
         eine Vernderung an einem Sample vorgenommen haben,  welche  Ihnen
         nicht gefllt. So mssen Sie nicht wieder ber die Funktion  Laden
         die gleiche Datei nochmals mhsam suchen und whlen.

 4.2.3.  Hinzuladen
         Dieser Punkt dient dazu eine weitere  Sample-Datei  zustzlich  in
         den Arbeitsspeicher zu laden. Hierbei wird  die  ausgewhlte  neue
         Datei hinten an die bereits vorhandene Datei angefgt. Whlen  Sie
         hierzu eine Sample-Datei aus  der  Dateiauswahlbox  aus.  Beachten
         Sie hierzu bitte  auch  die  Bedienungshinweise  in  dem  Kapitel:
         Dateiauswahlbox.

 4.2.4.  Lade Iff
         Mit dieser Funktion knnen Sie Sound Samples laden,  die  mit  dem
         AMIGA AudioMaster erstellt und als IFF Datei  gespeichert  wurden.
         Achten  Sie  bitte  darauf,  da  die  Sounddaten  ungepackt  sein
         mssen!

 4.2.5.  Speichern
         Hiermit knnen Sie  das  aktuell  im  Arbeitsspeicher  befindliche
         Sample auf Diskette/Platte speichern.

         Dabei wird der Dateiname verwendet, unter dem der  Sample  geladen
         wurde. Es gibt keine  Editiermglichkeit.  Bevor  die  neue  Datei
         gespeichert wird, schaut AudioStar nach, ob es bereits eine  Datei
         mit diesem Namen gibt. Ist dies der  Fall,  wird  die  alte  Datei
         unter dem gleichen Namen, jedoch mit der Endung  ".BAK"  abgelegt.
         Dies kann fters fr Sie eine groe Hilfe sein...  Man  denke  nur
         daran, da Sie einmal "aus Versehen" eine Datei berschreiben...

         Hotkey fr diese Funktion ist F2.

 4.2.6.  Speichern als...
         Hiermit knnen Sie  das  aktuell  im  Arbeitsspeicher  befindliche
         Sample mit einem anderen Namen auf Diskette/Platte speichern.
         Dazu mssen Sie den Namen dieser Datei eingeben. Es  wird  bereits
         der Name  vorgegeben,  unter  dem  dieser  Sample  bisher  gefhrt
         wurde. Der Name darf maximal 8 Zeichen lang (zzgl. der  Extension)
         sein. Wenn Sie die notwendige Extension nicht angeben, wird  diese
         automatisch vergeben.

         Wenn  Sie  bereits  den  Namen   eingegeben   haben,   sich   aber
         entschlieen sollten doch keine neue Datei anzulegen,  knnen  Sie
         mit Cancel abbrechen. Ansonsten besttigen Sie mit OK.

         Bevor die neue Datei gespeichert wird, schaut AudioStar  nach,  ob
         es bereits eine Datei mit diesem Namen gibt. Ist  dies  der  Fall,
         wird die alte Datei unter  dem  gleichen  Namen,  jedoch  mit  der
         Endung ".BAK" abgelegt. Dies kann fters fr Sie eine groe  Hilfe
         sein... Man denke nur daran, da Sie einmal  "aus  Versehen"  eine
         Datei berschreiben...
         Bitte  benutzen  Sie  als  Dateinamen   nicht   die   vom   MS-DOS
         reservierten Bezeichnungen "CON", "NUL", "PRN", "AUX", "LPT1"  bis
         "LPT4" und "COM1" bis "COM3".

 4.2.7.  Restauriere BAK
         Diese Funktion restauriert die zuletzt erstellte BackUp  Datei  zu
         der aktuell bearbeiteten Datei. Diese Funktion ist ntzlich,  wenn
         Sie einen Sample versehentlich gespeichert haben, obwohl Sie  dies
         gar nicht wollten. Diese Funktion ist nur  ausfhrbar,  wenn  eine
         entsprechende BAK-Datei vorhanden ist.

 4.2.8.  Neu (Aufnahme)
         Dieser  Menpunkt  dient  dazu  einen  neuen  Sample  aufzunehmen.
         Hierzu bentigen Sie entweder das VoiceMaker II Produkt  oder  den
         SoundBlaster.

         Der aktuell geladene Sample wird hierzu  aus  dem  Arbeitsspeicher
         gelscht, um dem neuen Sample (der  ja  aufgenommen  werden  soll)
         Platz zu machen. Geben Sie nun den Dateinamen ein, unter  dem  der
         neue Sample ab sofort  abgelegt  (vorerst  nur  im  Speicher,  der
         Sample  wird  nicht  automatisch  gespeichert!)  werden  soll.  Es
         erscheint ein Nachrichtenfenster. Es fordert Sie auf,  eine  Taste
         zu drcken. Dann beginnt der Aufnahmevorgang.

         Die Aufnahme wird mit der  Sample-Rate  vorgenommen,  die  derzeit
         gerade  angewhlt  ist.  Sollten  Sie  eine  anderen  Sample  Rate
         wnschen, so  stellen  Sie  diese  vor  der  Neuaufnahme  mit  der
         Funktion Einstellungen/Manuelle Sample Rate ein.

         Whrend der Aufnahme wird Ihnen im VOC Modus angezeigt, wie  lange
         (Sekunden) Sie noch maximal aufnehmen knnen.  Wenn  der  Speicher
         voll ist, stoppt die Aufnahme automatisch. Wenn Sie jedoch  frher
         stoppen mchten, so bettigen Sie einfach eine Taste  whrend  des
         Aufnahmevorganges.

 4.2.9.  Info
         Es erscheint ein Fenster,  in  dem  Programmname,  Versionsnummer,
         Copyright  und  freier  Plattenspeicher  angezeigt  werden.  Durch
         anklicken von OK wird das Fenster wieder geschlossen.  Hotkey  ist
         TAB.

 4.2.10. Ende
         verlt das Programm  und  kehrt  in  die  Kommandoebene  von  DOS
         zurck. Sollten Sie AudioStar nicht direkt von DOS  aus  gestartet
         haben, sondern von einem anderen Programm  aus,  so  befinden  Sie
         sich nach Beenden von AudioStar  wieder  in  diesem  Programm  und
         nicht im DOS.

         Beim Verlassen des Programms  wird  automatisch  eine  Profildatei
         erstellt, in der die gewhlten  Programmeinstellungen  gespeichert
         sind. Wie z.B. Modus- und Porteinstellungen.

         Hotkey ist ALT-X.

         Noch ein wichtiger Hinweis! Verlassen Sie AUDIOSTAR  nur  auf  die
         hier beschriebene Art. Sollten Sie  AUDIOSTAR  auf  einem  anderen
         Weg verlassen, z.B. durch einen Reset oder durch  Ausschalten  des
         Rechners, so knnen evtl. Datenverluste auftreten!

 4.3.    Das Men: Block
         Dieses Men enthlt alle Funktionen fr die Blockbearbeitung.


 4.3.1.  Blcke markieren
         Blcke knnen Sie  wie  folgt  markieren:  Positionieren  Sie  den
         Mauspfeil   auf   den   Anfang   des   Blockes    innerhalb    des
         Anzeigefensters, welchen Sie markieren mchten.  Nun  drcken  Sie
         die linke Maustaste (oder Enter) und halten  diese  gedrckt.  Nun
         bewegen Sie den Mauspfeil zu dem  Ende  des  gewnschten  Blockes.
         Dort angekommen lassen Sie die Taste wieder  los.  Der  Block  ist
         markiert und wird invers abgesetzt angezeigt. Nun knnen  Sie  die
         folgenden einzelnen Blockfunktionen verwenden:

 4.3.2.  Wiedergeben
         Der aktuell markierte Block wird abgespielt. Das Abspielen  knnen
         Sie jederzeit durch einen Tastendruck abbrechen.

         Hotkey ist F9.

 4.3.3.  Kopieren in ZSP
         Diese Funktion kopiert den Inhalt des aktuell  markierten  Blockes
         in den Zwischenspeicher. Der Zwischenspeicher ist  sozusagen  eine
         Ablage, in die Sie Teile von Samples Zwischenspeichern und  spter
         weiterverwenden knnen.

         In der Anwendung ist dies beispielsweise dazu ntzlich,  wenn  man
         einen Block an eine andere Stelle kopieren mchte.  Dazu  kopieren
         Sie zunchst den markierten  Block  in  den  Zwischenspeicher  und
         kleben ihn dann aus dem Zwischenspeicher an die gewnschte  Stelle
         in dem Sample.

 4.3.4.  Schneiden in ZSP
         Diese Funktion kopiert den Inhalt des markierten  Blockes  in  den
         Zwischenspeicher.  Daraufhin  wird  der  Block  aus   dem   Sample
         entfernt. Beachten Sie, da der soeben  markierte  Block  nun  nur
         noch im Zwischenspeicher vorhanden ist.

         Anzuwenden ist  diese  Funktion  beispielsweise,  wenn  Sie  einen
         Block an eine andere Stelle in  dem  Sample  verschieben  mchten.
         Dazu   Schneiden   Sie   zunchst   den   Block   aus   (in    den
         Zwischenspeicher) und kleben diesen dann aus dem  Zwischenspeicher
         an die gewnschte Stelle in dem Sample.

 4.3.5.  Kleben von ZSP
         Diese Funktion fgt den derzeit im  Zwischenspeicher  befindlichen
         Sample-Teil in den Sample ein. Als Einfgepunkt wird  hierfr  die
         Block-Anfangs-Markierung  verwendet.  Sollte  vor  Aufruf   dieser
         Funktion ein Block bestehen, wird dieser  zunchst  gelscht.  Sie
         knnen aber auch nur eine einfache Blockanfangsmarkierung  setzen,
         indem Sie den entsprechenden Punkt einfach kurz anklicken.
         Anwendungsbeispiel: siehe Kopieren in  ZSP.

         Hotkey ist INS

 4.3.6.  Mixen von ZSP
         Diese Funktion mixt den aktuell im  Zwischenspeicher  befindlichen
         Sample-Teil in den Sample hinein. Als  Anfangspunkt  wird  hierfr
         die Block-Anfangs-Markierung verwendet. Sie knnen aber  auch  nur
         eine  einfache  Blockanfangsmarkierung  setzen,  indem   Sie   den
         entsprechenden Punkt einfach  kurz  anklicken.  Durch  mehrmaliges
         Ausfhren  dieser  Funktion   wird   der   Sample-Teil   aus   dem
         Zwischenspeicher lauter und der ursprngliche Teil leiser.

 4.3.7.  Lschen
         Diese Funktion entfernt  den  aktuell  markierten  Block  aus  dem
         Sample. Der Zwischenspeicher enthlt  bei  dieser  Funktion  nicht
         den Inhalt des Blockes (bei Schneiden in ZSP ist dies  der  Fall).
         Der Sampleausschnitt ist unwiederrufbar gelscht.

         Hotkey ist DEL

 4.3.8.  Zoomen
         Der   aktuell   markierte   Block   wird   gezoomt.    D.h.    die
         Bildschirmanzeige beschrnkt sich  ab  sofort  nur  noch  auf  den
         markierten Block. Diese Funktion ist  besonders  fr  Feinarbeiten
         innerhalb des Samples sehr wichtig. So  knnen  Sie  viel  genauer
         bestimmen, ab  wo  Sie  ein  Sampleteilstck  bearbeiten  mchten.
         Innerhalb des gezoomten Bereiches knnen Sie  erneut  einen  Block
         markieren und diesen erneut zoomen.

 4.3.9.  Block Speichern
         Hiermit   knnen   Sie   den   aktuell   markierten   Block    auf
         Diskette/Platte speichern.

         Dazu erscheint ein Eingabefenster, in dem Sie den  Namen  eingeben
         mssen, unter dem der Block  gespeichert  werden  soll.  Der  Name
         darf maximal 8 Zeichen lang (zzgl. der Extension) sein.  Wenn  Sie
         die notwendige Extension nicht  angeben,  wird  diese  automatisch
         vergeben.

         Wenn  Sie  bereits  den  Namen   eingegeben   haben,   sich   aber
         entschlieen sollten, den Block doch nicht  zu  speichern,  knnen
         Sie mit Cancel abbrechen. Ansonsten besttigen Sie mit OK.

         Bevor die neue Datei gespeichert wird, schaut AudioStar  nach,  ob
         es bereits eine Datei mit diesem Namen gibt. Ist  dies  der  Fall,
         wird die alte Datei unter  dem  gleichen  Namen,  jedoch  mit  der
         Endung ".BAK" abgelegt. Dies kann fters fr Sie eine groe  Hilfe
         sein... Man denke nur daran, da Sie einmal  "aus  Versehen"  eine
         Datei berschreiben...

         Bitte  benutzen  Sie  als  Dateinamen   nicht   die   vom   MS-DOS
         reservierten Bezeichnungen "CON", "NUL", "PRN", "AUX", "LPT1"  bis
         "LPT4" und "COM1" bis "COM3".

         Hotkey ist ALT-F2

 4.3.10. Block Laden
         Hier whlen  Sie  eine  Datei  aus,  die  Sie  als  Block  in  den
         aktuellen Sample einladen mchten. Als Einfgepunkt  wird  hierfr
         die Block-Anfangs-Markierung  verwendet,  die  gesetzt  sein  mu.
         Sollte vor Aufruf dieser Funktion ein Block bestehen, wird  dieser
         zunchst  gelscht.  Sie  knnen  aber  auch  nur  eine   einfache
         Blockanfangsmarkierung setzen, indem Sie den entsprechenden  Punkt
         einfach kurz anklicken.
         Alle vorhandenen  Sample-Dateien  werden  in  der  Dateiauswahlbox
         angezeigt. Whlen Sie nun eine Datei aus der Dateiauswahlbox  aus.
         Diese Datei wird dann in  den  Arbeitsspeicher  geladen.  Beachten
         Sie  hierzu  bitte   auch   die   Hinweise   zur   Bedienung   der
         Dateiauswahlbox.

         Hotkey ist ALT-F3

 4.3.11. Display als Block (markieren)
         Diese  Funktion  markiert  alle   derzeit   auf   dem   Bildschirm
         angezeigten  Daten  als  Block.  Wenn  Sie  das   Gesamt   Display
         angewhlt haben, wird  der  gesamte  Sample  als  Block  markiert.
         Ansonsten nur der Teil, der derzeit angezeigt wird.

 4.3.12. Glaetten
         Diese Funktion lscht den markierten Block  ab,  trennt  ihn  aber
         nicht aus dem Sample heraus. D.h.  der  Block  wird  mit  "Digital
         Null" aufgefllt. Hier ist dann kein Ton mehr zu hren.

 4.3.13. Echo
         Diese Funktion versieht den aktuell  markierten  Block  mit  einem
         Echo, dessen Lnge Sie in einer  Eingabebox  angeben  knnen.  Die
         Echolnge wird stets in  Millisekungen  angegeben.  Dies  hat  den
         Vorteil, da Sie unnabhngig von  der  Samplerate  die  Echostrke
         bestimmen knnen. Nach der Angabe  der  Echolnge  knnen  Sie  in
         einer  weiteren  Eingabebox  die   Zahl   der   Echowiederholungen
         bestimmen.  Experimentieren  Sie  ein   wenig   und   Sie   werden
         feststellen,    da    durch    unterschiedliche    Werte     ganz
         unterschiedliche Effekte erzielt werden knnen.  So  liefert  z.B.
         ein  Echo  mit  einer  Lnge  von  500  ms  und  einer   einfachen
         Wiederholung  ein  nachezu  klassisches  Alpenecho,  whrend  eine
         Echolnge von nur 7 bis 12 ms mit  einer  Echowiederholung  von  4
         bis 8 einen roboterartigen Effekt zu tage bringt.

 4.3.14. Umdrehen
         Diese Funktion dreht den aktuell markierten  Block  um.  D.h.  aus
         "AudioStar"  wird  "ratSoiduA".  Natrlich  wird  ein  Wort  nicht
         Buchstabe fr Buchstabe gedreht sondert wirklich  Tick  fr  Tick.
         Es hrt sich also nicht so an, als wrde einer "Ratsoidua"  sagen,
         sondern so, als  wrde  man  eine  Schallplatte  rckwrts  laufen
         lassen.

 4.3.15. Lautstrke
         Mit Hilfe dieser Funktion knnen Sie fr  einen  Block  eine  neue
         Lautstrke bestimmen. Markieren Sie  hierzu  einen  Block,  whlen
         Sie  Lautstrke   an   und   geben   Sie   dann   die   gewnschte
         Laustrkevernderung  in   Prozent   an.   100%   entspricht   der
         derzeitigen Lautstrke in diesem Block. Geben  Sie  also  50%  an,
         wenn der Block um die hlfte leiser sein soll als bisher.

 4.3.16. Einblenden
         Diese  Funktion  setzt  den  Anfang  des  markierten  Blockes  auf
         "Digital Null" (d.h. es ist ganz leise, kein Ton  mehr  zu  hren)
         und beginnt von dort aus den  Sample  langsam  bis  zum  Ende  des
         Blockes einzublenden, so da zum  Schlu  die  normale  Lautstrke
         erreicht wird. Durch mehrmaliges Ausfhren  dieser  Funktion  kann
         die Einblendung verstrkt werden.

 4.3.17. Ausblenden
         Diese Funktion  beginnt  bei  der  Anfangsmarkierung  des  aktuell
         markierten Blockes den Sample auszublenden,  bis  schlielich  der
         Sample bei der Endmarkierung total  leise  ist  ("Digital  Null").
         Durch mehrmaliges Ausfhren dieser Funktion kann  die  Ausblendung
         verstrkt werden.

 4.4.    Das Men: Wiedergabe
         Dieses Men enthlt eine Zusammenstellung von Funktionen, die  zum
         Abspielen des Samples und Teilen davon dienen.

 4.4.1.  Alles
         Hiermit wird der gesamte Sample abgespielt,  der  sich  gerade  im
         Arbeitsspeicher befindet. Hotkey ist F10.

 4.4.2.  Display
         Es wird der Bereich des Samples abgespielt, der  derzeit  auf  dem
         Bildschirm sichtbar ist. Hotkey ist F9.

 4.4.3.  Block
         Es wird der Bereich des Samples abgespielt, der derzeit als  Block
         markiert ist. Hotkey ist F8.

 4.4.4.  Zwischenspeicher
         Es  wird  der  sich   im   Zwischenspeicher   befindliche   Sample
         wiedergegeben. Hotkey ist F9.

 4.4.5.  Eingang
         Es wird  das  Signal  ber  den  Samplekanal  ausgegeben,  welches
         derzeit am  Eingang  des  SoundBlasters  "hngt".  Diese  Funktion
         arbeitet nur im SoundBlaster-Modus.

 4.5.    Das Men: Anzeige
         In diesem Men finden Sie alle  Funktionen  wieder,  die  mit  der
         Anzeige des Samples auf dem Bildschirm  etwas  zu  tun  haben.  So
         knnen   Sie    z.B.    Raster    erstellen    und    verschiedene
         Darstellungsformen der Kurve anwhlen.

 4.5.1.  Gesamt Display
         Die   Ausgabe   in   dem   Sample-Darstellungsfenster   wird    so
         vorgenommen, da der gesamte Sample  angezeigt  wird.  Hotkey  ist
         die Minus-Taste.

 4.5.2.  Block Display
         Der     aktuell     markierte     Block      wird      in      dem
         Sample-Darstellungsfenster "vergrert" dargestellt.  Somit  sehen
         Sie auf dem Bildschirm nur noch die Daten, die sich innerhalb  des
         markierten Blocks befinden. Auch  in  dieser  Anzeige  knnen  Sie
         wieder einen neuen Block markieren  und  diesen  vergrern.  Alle
         Funktionen vom  Gesamt-Display  sind  auch  in  dem  Block-Display
         mglich. Lediglich der sichtbare  Ausschnitt  ist  auf  den  Block
         begrenzt. Mit dem Menpunkt Gesamt Display knnen Sie sich  wieder
         alle Daten anzeigen lassen. Hotkey ist die Plus-Taste.

 4.5.3.  Logarithmisch
         Hiermit schalten Sie die Darstellungsweise  des  Rasters  auf  dem
         Bildschirm   ein.   Das   Raster   wird    in    unterschiedlichen
         logarithmischen  Abstnden  dargestellt.  Wenn  dieser   Menpunkt
         aktiviert ist,  wird  dies  durch  ein  kleines  Hkchen  vor  dem
         Menpunkt angezeigt.

 4.5.4.  Linear
         Hiermit  schalten  Sie  die  Darstellung  des  Rasters   auf   dem
         Bildschirm ein. Das Raster wird in gleichen  Abstnden  angezeigt.
         Wenn dieser Menpunkt aktiviert ist, wird dies durch  ein  kleines
         Hkchen vor dem Menpunkt angezeigt.

 4.5.5.  Filter
         Hiermit schalten Sie die Darstellungsweise  des  Samples  auf  dem
         Bildschirm ein. Wenn dieser Menpunkt  aktiviert  ist,  wird  dies
         durch ein kleines Hkchen vor dem Menpunkt angezeigt.

 4.5.6.  Raster an
         Wenn Sie diesen Menpunkt anwhlen, schalten Sie ein  Raster  ein,
         welches hinter  die  Darstellung  der  Sample-Kurve  gelegt  wird.
         Dieses Raster pat sich automatisch dem aktiven Modus an. Es  gibt
         also fr jede Darstellungsart (logarithmisch, linear, Filter)  ein
         passendes Raster. Wenn das Raster aktiviert ist, wird  dies  durch
         ein kleines Hkchen vor diesem Menupunkt angezeigt.

 4.5.7.  Raster aus
         Diese Funktion schaltet das Raster wieder  aus.  Wenn  das  Raster
         ausgeschaltet ist, wird dies durch ein kleines Hkchen vor  diesem
         Menupunkt angezeigt.

 4.5.8.  Display erneuern
         Wenn Sie diese Funktion anwhlen,  wird  der  aktuelle  Bildschirm
         gelscht und neu aufgebaut. Diese Funktion ist  vielleicht  einmal
         sinnvoll, wenn der Bildschirmaufbau mal durcheinander kommt.  Dies
         kann beispielsweise extern durch  residente  Programme  geschehen,
         die sich nicht an den Grafikmodus anpassen.

 4.6.    Das Men: Einstellungen
         In diesem Men finden  Sie  eine  Menge  Einstellungsmglichkeiten
         fr den AudioStar. Alle Einstellungen werden  beim  Verlassen  des
         AudioStar in einer  Profildatei  gespeichert,  die  beim  nchsten
         Programmstart wieder  eingelesen  wird.  Somit  brauchen  Sie  die
         Einstellungen nur einmal zu ttigen.

 4.6.1.  ADS Modus
         Mit dieser Funktion schalten Sie auf den  ADS-Modus  um.  Der  ADS
         Modus ist der Spezielle Modus fr den VoiceMaker II.  Sollten  Sie
         sich  vorher  in  dem  SoundBlaster  VOC  Modus  befunden   haben,
         erscheint folgende Dialogbox:

                 Ŀ
                             Format anpassen?           
                                                        
                  Cancel            Ja             Nein 
                 

         Wenn  Sie  dieses  Dialogfenster  mit  Ja  beantworten,  wird  der
         aktuell  bearbeitete  SoundBlaster  Sample  in  das   ADS   Format
         umgewandelt.

 4.6.2.  SPR Modus
         Der SPR Modus fr den VoiceMaker I ist noch  nicht  implementiert.
         Er ist fr eine Folgeversion des AudioStar geplant.

 4.6.3.  VOC Modus
         Mit dieser Funktion schalten Sie auf den  VOC-Modus  um.  Der  VOC
         Modus ist der Spezielle Modus fr den  SoundBlaster.  Sollten  Sie
         sich vorher  in  dem  VoiceMaker  II  ADS  Modus  befunden  haben,
         erscheint folgende Dialogbox:

                 Ŀ
                             Format anpassen?           
                                                        
                  Cancel            Ja             Nein 
                 

         Wenn  Sie  dieses  Dialogfenster  mit  Ja  beantworten,  wird  der
         aktuell  bearbeitete  VoiceMaker  II  Sample  in  das  VOC  Format
         umgewandelt.

 4.6.4.  Automatische Sample Rate
         Mit dieser Funktion knnen Sie AudioStar veranlassen,  die  Sample
         Rate  zu  berechnen.  Hierbei  wird   die   Rechnergeschwindigkeit
         ermittelt und die Sample Rate hierauf angepat. Somit ist es  dann
         beispielsweise mglich, Samples die  auf  schnellen  Rechnern  mit
         dieser Funktion aufgenommen wurden, auch auf langsamen Rechner  in
         gleicher Geschwindigkeit abzuspielen. Diese Funktion arbeitet  nur
         im SPR-Modus.

 4.6.5.  Manuelle Sample Rate
         Hiermit knnen Sie die Sample Rate manuell anpassen. Sie  erhalten
         ein Eingabefenster,  in  dem  die  derzeit  aktuelle  Sample  Rate
         vorgegeben wird. Sie  knnen  die  Sample  Rate  nun  ndern  oder
         bernehmen. ber die Benutzung von Eingabefenstern knnen  Sie  in
         dem Teil  "Allgemeines  zur  Benutzeroberflche"  dieser  Anleiung
         nachlesen.

 4.6.6.  VM an Port #1, #2
         Es gibt die Mglichkeit, den VoiceMaker  sowohl  an  Parallel-Port
         #1 oder an Port #2 anzuschlieen. Mit  diesen  beiden  Menpunkten
         knnen Sie AudioStar  "sagen",  an  welchem  Port  der  Voicemaker
         "hngt" (bzw. angeschlossen ist). Welcher Port  derzeit  angewhlt
         ist,  wird  durch  ein  kleines  Hkchen  vor  dem  entsprechenden
         Menpunkt angezeigt. Diese  Funktion  arbeitet  nur  im  ADS-  und
         SPR-Modus.

 4.6.7.  Lautsprecher Intern/Extern
         Wenn Sie  den  VoiceMaker  besitzen,  knnen  Sie  alternativ  zur
         Ausgabe der Samples ber den internen Lautsprecher Ihres PC's  die
         Ausgabe auf den externen Lautsprecher  des  VoiceMakers  umleiten.
         Welcher  Lautsprecher  derzeit  angewhlt  ist,  wird  durch   ein
         kleines Hkchen vor dem entsprechenden Menpunkt angezeigt.  Diese
         Funktion arbeitet nur im ADS- und SPR-Modus.

 4.6.8.  SoundBlaster Support
         Mit dieser Funktion knnen Sie die  Ausgabe  der  Samples  im  ADS
         Modus auf einen evtl. vorhandenen SoundBlaster umleiten.


 4.6.9.  Wipe Effekte
         Mit dieser Funktion knnen Sie einstellen, ob die Effekte bei  dem
         ffnen und Schlieen von Fenstern erscheinen  sollen  oder  nicht.
         Bei einigen langsamen Rechnern bzw.  Grafikkarten  kann  es  evtl.
         aus   Geschwindigkeitsgrnden   besser   sein,    diese    Effekte
         auszuschalten.


 5.      ANHANG

 5.1.    Der VoiceMaker II
         Um den vollen  Funktionsumfang  von  AudioStar  nutzen  zu  knnen
         bentigen Sie entweder einen SoundBlaster oder den  VoiceMaker  II
         von  Herrn  Dipl.  Ing.  G.  Rpke.  Der   VoiceMaker   ist   eine
         Zusatzhardware,   die   an   einen   Parallelport    Ihres    PC's
         angeschlossen wird. Mit Hilfe  dieser  Zusatzhardware  knnen  Sie
         dann digitale Samples mit AudioStar aufnehmen. Der  VoiceMaker  II
         enthlt zustzlich noch  einen  Lautsprecher,  ber  den  Sie  die
         Samples  in  weitaus  besserer  Qualitt  als  ber  den  internen
         PC-Speaker ausgeben knnen.

         Den VoiceMaker II knnen Sie bestellen bei:

         Service+Entwicklungsbro
         Dipl.Ing. G.Rpke
         Postfach 21 68
         2408 Timmendorfer Strand

         Sie erhalten fr nur 139,-- DM + 6,50 DM (Porto & Verpackung)  den
         VoiceMaker  II  Adapter  mit  Netzteil  und  Mikrofon  incl.   der
         aktuellsten Softwareversion und  Programmier-Tools  fr  GW-Basic,
         Turbo Basic und Turbo PASCAL.

 5.2.    Warenzeichen
         SoundBlaster  ist  ein  eingetragenes  Warenzeichen  von  Creative
         Labs, Inc.
         AdLib  ist ein eingetragenes Warenzeichen der AdLib Inc.
         IBM  PC,XT,AT  und  PS/2  sind  Warenzeichen   der   International
         Business Machines Corp.
         MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corp.
         CGA,EGA,VGA und MCGA sind Warenzeichen der International  Business
         Machines Corp.
         Hercules ist ein eingetragenes Warenzeichen von Hercules.
         Microsoft  Windows  ist   ein   eingetragenes   Warenzeichen   der
         Microsoft Corp.
         Turbo Basic und Turbo Pascal sind  eingetragene  Warenzeichen  von
         Borland Inc.
         AudioMaster ist ein eingetragenes Warenzeichen von Aegis.

 5.3.    Erstellen einer Sicherheitskopie
         Bevor Sie  das  Programm  das  erste  mal  benutzen,  sollten  Sie
         unbedingt eine Sicherheitskopie anlegen. Um eine  Sicherheitskopie
         zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

         1. Computer mit DOS booten (einschalten).
         2. Aus der DOS Kommando-Ebene folgendes eingeben: DISKCOPY A: A:
         3. Jetzt beachten Sie die  Anweisungen  am  Bildschirm  und  legen
         zuerst Ihre Originaldiskette ein und besttigen  den  Vorgang  mit
         ENTER.  Hat  der  Computer  die  ganze  Diskette  eingelesen,   so
         verlangt er nach der Zieldiskette. Legen Sie  nun  eine  beliebige
         leere Diskette  ein.  Nach  dem  Besttigen  mit  ENTER  wird  die
         gesamte Diskette formatiert und beschrieben. Nach  etwa  1  bis  2
         Minuten  ist   der   Vorgang   beendet   und   Sie   knnen   Ihre
         "Arbeitsdiskette" entnehmen.
         4. Legen Sie  die  Originaldiskette  an  einen  sicheren  Ort  und
         arbeiten Sie ab jetzt nur noch mit der Arbeitsdiskette.

 5.4.    Garantie- und Haftungsausschlu
         Wir garantieren NICHT  die  Eignung  des  Programmes  incl.  evtl.
         vorhandener Zusatzprogramme fr  einen  bestimmten  Anwendungsfall
         oder eine bestimmte Hardware Konfiguration.

         Weiterhin sind wir UNTER KEINEN  UMSTNDEN  fr  Schden  haftbar,
         die  sich  aus  der  Nutzung  oder  Unfhigkeit  zur  Nutzung  des
         vorliegenden Produktes ergeben.  Dies  schliet  den  Verlust  von
         Geschftsgewinnen, die Unterbrechung der  geschftlichen  Ablufe,
         den Verlust von Daten sowie alle brigen materiellen und  ideellen
         Verluste und deren Folgeschden ein und  gilt  selbst  dann,  wenn
         wir zuvor ausdrcklich  auf  die  Mglichkeit  derartiger  Schden
         hingewiesen worden sind.

         Sollte ein Fehler entdeckt werden, so sind die  Autoren  bestrebt,
         diesen so schnell wie mglich zu korrigieren.

         DURCH DIE NUTZUNG DER VORLIEGENDEN SOFTWARE ERKLRT  DER  ANWENDER
         SEIN EINVERSTNDNIS MIT O.G. GARANTIE- UND HAFTUNGSAUSSCHLUSS.

 5.5.    Eintrge in der Datei "config.sys" & "autoexec.bat"
         Die nachfolgenden Hinweise gelten nicht nur fr die Benutzung  von
         AudioStar,  sondern  dienen  allgemein  zur  optimalen  Ausnutzung
         Ihres Rechners.

         Die Datei "config.sys"  sollte  folgende  Eintrge  aufweisen,  um
         einen strungsfreien Ablauf des Programmes zu gewhrleisten:

         FILES=15
         BUFFERS=5

         Bei Verwendung einer Festplatte ist  es  im  allgemeinen  sinnvoll
         die Anzahl der Files auf mindestens 20 zu setzen und die Zahl  der
         Buffers ebenfalls 20 bis 30 zu setzen.

         FILES=20
         BUFFERS=20

         Ein   zu   niedriger   Wert   fr   die   "BUFFERS"    kann    die
         Arbeitsgeschwindigkeit  drastisch  verringern,  ein  zu  niedriger
         Wert fr "FILES" kann sogar dazu fhren, da  ein  Programm  nicht
         wunschgem arbeitet.

         Die Datei "autoexec.bat" sollte den Eintrag
         SET COMSPEC=[Pfad zum Command.Com]
         enthalten. Der entsprechende Eintrag in der  Datei  "autoexec.bat"
         knnte zum Beispiel so aussehen:
         SET COMSPEC=c:\command.com

 5.6.    Wenn etwas nicht luft
         AudioStar wurde grndlich getestet und wird bereits seit  lngerem
         von  vielen  Anwendern  eingesetzt.  Angesichts  der   zahlreichen
         Funktionen  lassen   sich   Langzeitfehler   (Bugs)   leider   nie
         ausschlieen.  Sollte  also  bei  der   Arbeit   trotz   korrekter
         Bedienung ein Fehler  auftreten,  so  bitten  wir  Sie,  uns  eine
         mglichst genaue Fehlerbeschreibung zu  senden.  Bitte  geben  Sie
         bei  Reklamationen  immer  Ihre   verwendete   DOS   Version   und
         Systemkonfiguration an. Ggf. senden Sie uns bitte auch eine  Kopie
         Ihrer Arbeitsdiskette mit.

 5.7.    Probleme & Lsungen
         Sollte bei der Arbeit mit  AUDIOSTAR  ein  Problem  auftreten,  so
         berprfen Sie bitte ob sich alle  bentigten  Dateien  auf  einem
         Unterverzeichnis  Ihrer  Festplatte  befinden  und  ob  sich   die
         Dateien  mit   den   Daten   Ihrer   Samples   in   dem   gleichen
         Unterverzeichnis befinden wie das Programm AudioStar.
         Prfen  Sie,  ob  die  datei  "CT-VOICE.DRV"  vorhanden  und  ggf.
         richtig installiert ist.  Evtl.  sollten  Sie  noch  einmal  einen
         Blick in Ihr SoundBlaster Handbuch werfen.
         Wenn es Probleme mit dem VoiceMaker II gibt, berprfen  Sie  alle
         Anschlssen und Steckverbindungen. Ggf. ist  die  Einstellung  des
         Ports nicht korrekt.
         Falls die Maussteuerung nicht klappt berprfen Sie bitte  ob  die
         Maus angeschlossen und durch einen  Maustreiber  eingeklinkt  ist.
         Falls das aufgetretene Problem weiterhin auftritt,  so  berprfen
         Sie bitte ob die genannten Hinweise im Bezug  auf  die  CONFIG.SYS
         und AUTOEXEC.BAT Dateien von Ihnen beachtet worden sind.

 5.8.    In eigener Sache

         Lieber Leser,

         nachdem Sie sich nun durch diese Anleitung durchgearbeitet  haben,
         mchte wir (die Autoren von AudioStar)  noch  ein  paar  Worte  in
         eigener Sache loswerden:

         Zunchst  mchten  wir  Sie   bitten,   die   VOLLVERSION   dieses
         Programmes nicht an Dritte weiterzugeben!

         Neben der gesetzlichen Seite,  die  sicherlich  gerade  Ihnen  als
         Anwender von  Programmen  bekannt  sein  drfte,  mchten  wir  an
         dieser Stelle einmal die moralische Seite betrachten:

         Wir glauben, da AudioStar  ein  Preis/Leistungsverhltnis  bietet
         (die Vollversion kostet 79,-- DM  und  beinhaltet  ein  gedrucktes
         und geheftetes  Handbuch),  da  von  jedem  ernsthaften  Anwender
         akzeptiert werden kann. Bedenken Sie auch, da in diesem  Programm
         die Arbeit mehrerer Jahre steckt  und  da  wir  das  Entgelt  fr
         diese Investition nicht durch Raubkopien erhalten.

         Leider  ziehen  sich  immer  wieder   Softwarehuser   vom   Markt
         (hauptschlich dem Spielemarkt) zurck, da Ihre  Programm  nur  zu
         geringen Zahlen verkauft werden. Nur verwundert es dann doch,  da
         gerade die Programme dieser  Softwarehuser  auf  der  Spitze  der
         Beliebtheitsskala stehen. Das ist dann  wahrscheinlich  der  Preis
         fr den Weg, anwenderfreundliche Software zu  erstellen,  die  auf
         Kopierschutz,  Schlsseldisketten  und  lstige  Schutzmechanismen
         wie z.B. Codetabellen verzichtet.

         Wir  mchte  Sie  bitten,   die   angesprochene   Problematik   zu
         durchdenken und unseren Appell zu beherzigen.

         NUR durch den VERKAUF der  Programme  und  die  REGISTRIERUNG  der
         Anwender  knnen  Autoren  existieren,  nicht  durch   in   Umlauf
         gebrachte Raubkopien.

         Viel Erfolg und Spa beim Anwenden von AUDIOSTAR wnschen Ihnen

                                die Autoren

                          LARS SCHENK & FRANK HORN

         1. Auflage (August 1991)



