        PALMZIP.SYS                                      Version 1.25
        ===========                                     (Februar 2018)


        PalmZIP ist ein Blockgertetreiber fr PCs zur Untersttzung
        des Zip-Diskettenlaufwerks von Iomega (Parallelport-Version).
        PalmZIP ist sehr kompakt und luft insbesondere auch auf eini-
        gen Palmtop-Computern, die nicht die Mindestanforderungen an
        den Treiber von Iomega erfllen.



        nderungen in Version 1.25
        --------------------------

        - Neuer Kommandozeilenschalter "/F" (siehe unten).

        - Behebung eines Fehlers, der in den Versionen 1.23 und 1.24
          dazu fhrte, dass Schreiboperationen mit VERIFY=ON nicht
          funktionierten. Diese sind jetzt wieder mglich, jedoch
          ignoriert palmZIP die VERIFY-Einstellung, d.h. geschriebene
          Daten werden nicht berprft.
        
        
        Systemanforderungen
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        Betriebssystem:  DOS 2.x oder hher
        Prozessor:       8088/86 oder hher
        Parallelport:    IBM-PC-Register-kompatibel,
                         Standard oder bidirektional
        Speicherbedarf:  ca. 3 KByte
        Zip-Laufwerk:    Parallelport-Version,
                         ZIPplus wird NICHT untersttzt


        Treiberinstallation
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        1. Fgen Sie in CONFIG.SYS folgende Zeile ein:

           device=[Pfad\]palmzip.sys [Parameter]

           Dabei ist [Pfad\] durch das Verzeichnis zu ersetzen, in dem
           palmZIP gespeichert wurde. Die erlaubten Parameter sind unter
           "Optionen" aufgefhrt.

        2. Starten Sie den Computer neu.
           Beim Booten reserviert das Betriebssystem dem Treiber bis zu
           drei eigene Laufwerksbuchstaben, und zwar im allgemeinen die
           nchsten zur Verfgung stehenden.
           Bis DOS 3.x werden automatisch 3 logische Laufwerke angelegt,
           da hier die Zip-Diskette in 3 Partitionen unterteilt werden mu.
           Ab DOS 4.x richtet der Treiber standardmig nur 1 logisches
           Laufwerk ein.

        Alternativ zum Start per device-Befehl in CONFIG.SYS lassen
        sich Gertetreiber nachtrglich mittels spezieller Hilfspro-
        gramme laden (Z.B. CTLOAD.COM oder LOADSYS.EXE). Von dieser
        Methode mu allerdings abgeraten werden, da je nach DOS-Version
        und Speicherkonfiguration mitunter Komplikationen bis hin zum
        sofortigen Absturz auftreten knnen.



        Optionen
        --------


        In vielen Fllen gengt die Standardinstallation ohne Optionen.
        Zur Anpassung an Ihr System knnen folgende Parameter in belie-
        biger Reihenfolge angegeben werden:

          /LPTx whlt die parallele Schnittstelle
                x=1..4, Vorgabe: x=1

          /T    Reserviert auch ab DOS 4.x drei Laufwerksbuchstaben.

          /B    Erzwingt den bidirektionalen Betrieb des Parallel-
                ports (Byte-Lesemodus). Diese Betriebsart ist oft
                etwas schneller als der Nibble-Mode, ist aber nicht
                mit allen Schnittstellen vertrglich.
                Die Option /B sollte aktiviert werden, wenn
                - palmZIP im Nibble-Mode startet, obwohl Ihr Rechner
                  ber eine bidirektionale Schnittstelle verfgt
                  (siehe auch /D).
                - Sie Ihren herkmmlichen Parallelport "zwangsweise"
                  bidirektional betreiben mchten (Kann die Schnitt-
                  stellentreiber im PC oder Zip-Laufwerk berlasten!)

          /N    Erzwingt den unidirektionalen Betrieb des Parallelports
                (Nibble-Lesemodus). (siehe auch /D)
                Die Option /N mu aktiviert werden, wenn palmZIP
                flschlicher Weise im Byte-Mode startet. Dies kann sich
                z.B. darin uern, da eigentlich beschriebene Disketten
                leer zu sein scheinen. Schreibzugriffe knnen dann
                zu Datenverlust fhren!

          /Wx   Initialisiert alle Warteschleifen fr den Verbindungs-
                aufbau mit 2^x.
                x=0..9,A..F, Vorgabe: 2^x=50 (nicht explizit whlbar).
                Der Vorgabewert
                - sollte erhht werden (/W6, /W7, ...), falls Zugriffs-
                  fehler auftreten. 
                - kann verringert werden (/W5, /W4, ...), um die Zu-
                  griffszeiten zu minimieren. Empfehlenswert fr 8088-PCs.

          /C    Check: Der Treiber wird nur bei angeschlossenem
                Zip-Laufwerk installiert.

          /F    Das Laufwerk wird beim System als "Fixed Disk" angemeldet,
                d.h. es drfen keine manuellen Medienwechsel erfolgen.
                Soll die Zip-Diskette dennoch gewechselt werden, muss zum
                Auswerfen die entsprechende Funktion von ZIPMAN verwendet
                werden, um keinen Datenverlust zu riskieren.
                Die Option /F beschleunigt einige DOS-Kommandos,
                was sich z.B. bei Batchprogrammen bemerkbar macht
                (ca. 15%).
                  
          /D    Gibt Debug-Informationen aus. Je nach Betriebssystem-
                version kann die Systemstabilitt leiden. Beim Start
                wird unter der Installationsmeldung gegebenenfalls
                ber die Aktivierung des Nibble-Lesemodus informiert.
                Auerdem wird hier das Resultat eines CPU-Geschwindig-
                keitstests ausgegeben, wonach einige Timeout-Zeiten
                (fr "Drive not ready" etc.) bemessen werden.



        Untersttzte Formate:
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        1. Spezialformat von ZIPMAN "32M/FAT12"
        2. Spezialformat von ZIPMAN "32M/FAT16"
        3. Normal (96M/FAT16) wie bei Iomega (100431872 Bytes Kapazitt).

        Das ltere Iomega-Format mit 100448256 Byte Kapazitt wird
        gegenwrtig NICHT untersttzt. Gegebenenfalls bitte neu
        formatieren, z.B. mit ZIPMAN.



        Spezielle Hinweise zum Betrieb:
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        1. Disk-Cache:
        PalmZIP besitzt keinen eigenen Cache, weil dies den Speicher-
        bedarf deutlich erhhen wrde. Sie knnen aber nach der Instal-
        lation von palmZIP ein Cache-Programm (oder Treiber) starten,
        das dann auch das Zip-Laufwerk puffert. Ich empfehle hierfr
        SMARTDRV.SYS bzw. SMARTDRV.EXE, das in Microsoft MSDOS ab Ver-
        sion 4 enthalten ist. Eine Alternative bietet Caldera mit
        NWCACHE.EXE aus der DRDOS-Distribution, die im Internet ver-
        fgbar ist.

        2. Laufwerk an 2 Rechnern:
        Der Anschlu des Zip-Laufwerks soll eigentlich vor dem Einschal-
        ten erfolgen. Wer trotzdem ohne Neustart das Zip-Laufwerk zwi-
        schen Desktop und Palmtop umschaltet (Umschaltbox), sollte sich
        darber im Klaren sein, da der jeweils andere Rechner von
        Schreibzugriffen nichts mitbekommt und eventuell eine veraltete
        FAT im Speicher hlt. Oft hilft <Ctrl>+<C>, wodurch DOS das
        aktuelle Laufwerk reinitialisiert.

        3. Sharp PC-3000:
        Der Parallelport ist im Low-power mode deaktiviert. Rufen Sie
        gegebenenfalls mit <Fn>+<F9> das Setup-Men auf und schalten
        sie den Low-power mode ab.

        4. Toshiba Laptops T1000, T1200:
        Die parallele Schnittstelle kann mit dem Tool SETUP1.EXE fr
        bidirektionalen Betrieb konfiguriert werden. Wem SETUP1.EXE
        abhanden gekommen ist, findet es z.B. unter
          https://support.toshiba.ca/support/isg/drivers/
               archives/files_Archive/Index/dos_files.htm


        Anhang
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        Warenzeichen:
         Zip und Iomega sind eingetragene Warenzeichen der Firma Iomega.

        Copyright:
         Diese Software ist urheberrechtlich geschtzt und darf aus-
         schlielich zum Zweck der Datensicherung kopiert werden.

        Kontakt:
         Klaus Peichl, E-Mail: pei@freenet.de
         WWW:  http://leute.server.de/peichl/palmzip.htm
