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 GVLC - Programm ......................................................      1
 GVTexts - Unit .......................................................      1
 GetStr - Funktion (Unit GVTexts) .....................................      2
 Language - Variable (Unit GVTexts) ...................................      2
 Version 2.09-style funtions - Routinen (Unit GVTexts) ................      2
 lfXXXXXXX - Konstanten (Unit GVTexts) ................................      2
 FreeTexts - Prozedur (Unit GVTexts) ..................................      3
 LoadTexts - Prozedur (Unit GVTexts) ..................................      3
 StoreTexts - Prozedur (Unit GVTexts) .................................      3
 GVS2RC - Programm ....................................................      4
 SetTextResource - Prozedur (Unit GvTexts) ............................      4














































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GVTexts - Unit
 

GVTexts ist eine Turbo-Pascal Unit und ist Teil des Graphics Vision
Paketes.
GVTexts stellt Routinen bereit, die es ermglichen Graphics Vision Programme
mehrsprachig zu gestalten.
Standardmig wird GV mit deutschen und englischen Texten geliefert. Es ist
Ihnen jedoch berlassen weitere Sprachen in Ihren Programmen verfgbar zu machen.
Dazu benutzen Sie den GVLC (Graphics Vision Language Compiler), der Ihrer
Version von GV beiliegt.

 Variablen und Konstanten:

  lfXXXXXXX
  Language

 Prozeduren und Funktionen:

  GetStr
  Version 2.09-style functions
  FreeTexts
  LoadTexts
  StoreTexts

GVLC - Programm
 

Das Programm GVLC (Graphics Vision Language Compiler) erzeugt eine Resourcendatei
(*.GVL) fr die in GV zu verwendenden Texte. Die Handhabung ist denkbar einfach:
Der erste Programmparameter ist die zu erzeugende Resourcendatei; alle weiteren
Parameter bezeichnen je eine Scriptdatei, die die bentigten Zeichenketten
enthlt.

Das Format einer solchen Zeichenkette sieht wie folgt aus:

  X:Text Text Text.... \nnn.... Text Text....\
Text ... Text

"X" ist die Indexnummer (sie ist fr den gleichen Text in unterschiedlichen
Sprachen immer gleich). Der Doppelpunkt trennt die Indexzahl vom eigentlichen
Text. "\nnn" ist ein Steuerzeichen wobei nnn die oktale Nummer des Zeichens ist
(z.B. das CR-Zeichen ist "\015"). Sie knnen aber auch "\n" fr den
Zeilenvorschub nehmen. Ein "\" am Ende der Zeile zeigt an, da der
Source-Text in der nchsten Zeile fortgesetzt wird.
Kommentarzeilen beginnen mit einem Doppelkreuz ("#").

Die Indices von 1 bis 499 sind fr GV reserviert.
Standardmig werden mit GV die folgenden Scripts geliefert:

  GERMAN.GVS    GERMANX.GVS   (Scripts fr Deutsch)
  ENGLISH.GVS   ENGLISHX.GVS  (Scripts fr Englisch)

Wollen Sie die in GV verwendeten Texte in andere Sprachen bersetzen, so
mssen Sie entsprechende Scripts unter Beibehaltung der Indices bereitstellen.



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Beachten Sie, da in jedem Script immer nur eine Sprache verwendet wird.

Wenn die deutschen Texte Ihres Programmes etwa in der Skriptdatei
DEMOGER.GVS abgelegt sind, verwenden Sie folgende Kommandozeile, um
die GVL-Datei zu erzeugen:

 GVLC german.gvl  german.gvs germanx.gvs demoger.gvs

 siehe auch:
   GetStr
   Language
   TProgram.LanguageResource

lfXXXXXXX - Konstanten (Unit GVTexts)
 

 Deklaration:
  lfEnglish = 0;
  lfGerman  = 1;

 Funktion:
Es handelt sich hierbei um die Werte, die Language annehmen kann.
Bis jetzt sind Werte fr die englische und die deutsche Sprache definiert.

Language - Variable (Unit GVTexts)
 

 Deklaration:
  Language: Byte = lfGerman;

 Funktion:
Die Variable Language speichert die Sprache, die von GV fr Textausgaben benutzt
wird (z.B. fr Fehlermeldungen u..). Standardmig ist die deutsche Sprache
eingestellt. Wenn Sie eine andere Sprache wnschen, setzen Sie die Variable vor
dem Aufruf von TApplication.Init auf einen anderen Wert (lfXXXXXXX).

 siehe auch:
   GVLC
   TProgram.LanguageResource

GetStr - Funktion (Unit GVTexts)
 

 Deklaration:
  function GetStr(Key: Word): String;

 Funktion:
Diese Funktion gibt den String zurck, der den Index Key hat. Sie wird immer
dann aufgerufen, wenn ein Text in einer bestimmten Sprache ermittelt werden
mu.

 siehe auch:
  GVLC
  LoadTexts



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Version 2.09-style funtions - Routinen (Unit GVTexts)
 

 Deklarationen:
  function PutTexts: PStrListMaker;
  procedure SetTexts(AList: PStringList);
  procedure MakeRezFile(AList: PStrListMaker);

 Funktionen:
Diese Funktionen wurden in der GV Version 2.09 verwendet, um mehrere Sprachen
verfgbar zu machen. Sie sind in dieser Version veraltet und drfen nicht mehr
verwendet werden. Sie sind lediglich aus Kompatibilittsgrnden vorhanden.

FreeTexts - Prozedur (Unit GVTexts)
 

 Deklaration:
   procedure FreeTexts;

 Funktion:
Diese Funktion gibt den Speicher, der durch die GV Texte belegt wurde wieder
frei. Sie wird von TProgram.DoneTexts aufgerufen.

 siehe auch:
   LoadTexts

LoadTexts - Prozedur (Unit GVTexts)
 

 Deklaration:
   procedure LoadTexts(GVLname: string);

 Funktion:
Ldt eine Stringliste mit GV Texten aus der Datei GVLname. Auf die einzelnen
Eintrge kann mit GetStr zugegriffen werden. Die Datei mu mit dem
GVLC erzeugt worden sein. Diese Routine wird von TProgram.InitTexts
aufgerufen.

 siehe auch:
   StoreTexts

StoreTexts - Prozedur (Unit GVTexts)
 

 Deklaration:
   procedure StoreTexts(GVLname: string; List: PStrListMaker);

 Funktion:
Die Routine speichert die Stringliste List in einer Textresource namens GVLname
ab. Die Routinen wird GV intern bentigt.
Sie sollten zum Erzeugen Ihrer GV Textresourcen den GVLC verwenden.

 siehe auch:



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  LoadTexts

SetTextResource - Prozedur (Unit GvTexts)
 
 Deklaration:
procedure SetTextResource(AResource: PStream);

 Funktion:

Wenn Ihre GV-Applikation eine Windows-Ressource verwendet, um z.B.
Dialogfenster und Mens zu laden, so ist es zweckmig, die sprachspezifischen
Texte in dieser Ressource abzulegen, anstatt eine GVL-Datei zu ffnen.

Mit dem GVS2RC-Programm knnen Sie Skriptdateien (*.GVS)
in ein Windows-Ressourcen-Skript (*.RC) bersetzen lassen. Ein
Ressourcencompiler kann dieses Skript dann in Ihre Windows-Ressource
einbinden.

bergeben Sie SetTextResource einen Zeiger auf den Windows-Ressourcenstream
Ihres Programms. GetStr wird dann Texte aus dieser Ressource laden.

GVS2RC - Programm
 
GVS2RC wird genau wie der Graphics Vision Language Compiler (GVLC)
eingesetzt. Das Programm bersetzt GVS-Skriptdateien in ein
Windows-Ressourcen-Skript (*.RC).

Dieses Skript knnen Sie mit Ihrem Ressourcencompiler (Resource Workshop
oder BRCC.EXE) in die Windows-Ressource Ihres Graphics-Vision-Programms
einbinden lassen.

In Ihrer Applikation werden Sie dann die Methode
InitTexts berschreiben mssen. Standardmig
erfolgt dort nmlich ein Aufruf von LoadTexts, welcher
eine GVL-Datei ffnet. Statt dessen sollten Sie hier
SetTextResource verwenden.
























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